Das Aprilheft von Hochparterre im Video.

Hochparterre im April 2021

Im Aprilheft schreibt Hochparterre über Grenzen, die sich verschieben. Lesen Sie unter anderem über klimaoptimierten Beton, Wälder als Orte der Kontemplation und neue Genderkonzepte in der Planung.

‹Thicknesses of the Swiss border› lautet der Arbeitstitel des Forschungsprojekts, das das Laboratoire d’architecture dieses Jahr an der Architekturbiennale in Venedig präsentiert. Das Genfer Atelier tourte für den Schweizer Pavillon quer durchs Land und befragte die Menschen in den Grenzgemeinden. Auch im zweiten Coronajahr könnte das Thema aktueller nicht sein. Wir alle hoffen darauf, dass wir die Enge unserer kleinen Nation wieder überwinden können, in die uns die Pandemie-Massnahmen pferchen.

Um die Grenzen des Vorstellbaren geht es auch in Hochparterres Aprilheft. Valentin Gutknecht und Johannes Tiefenthaler erforschen mit ihrem Start-up Neustark, wie sie Treibhausgase in Recyclingbeton versteinern können. Ihr Verfahren macht den Beton etwas grüner und ergänzt die Optionen des Klimaschutzes. Der Forstingenieur Philipp Maurer wiederum fordert im Interview mit Karin Salm, unser Bild des Waldes zu erweitern. Dieser diene nicht nur als Holzlieferant, sondern sei auch ein Ort der Erholung, der Zerstreuung. Das traditionelle Konzept von Mann und Frau in der Planung schliesslich hinterfragen eine Gender-Expertin und ein Transaktivist im Gespräch mit Rahel Marti. Eine konkrete Antwort darauf lautet: Unisex-Toiletten. Ganz ohne begrenzende Trennung. Lesen Sie weiter, und erweitern Sie Ihren Denkraum.

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