Redaktor Urs Honegger stimmt am 13. Februar Ja zur Medienförderung

Für Hochparterre und die Medienvielfalt

Zugunsten von kleinen Medienhäusern, die im Internet mit ihrer journalistischer Arbeit Geld verdienen wollen: Ja zum Medienpaket am 13. Februar.

Die Vorlage zur Medienförderung, über wir am 13. Februar abstimmen, will zwei Dinge erreichen: Medien belohnen, die online mit journalistischen Inhalten Geld verdienen wollen. Und kleinere Verlage unterstützen, damit in der Schweiz eine vielfältige Medienlandschaft blüht. Beide Ziele decken sich mit der publizistischen Ausrichtung von Hochparterre. Seit elf Jahren gibt es auf unserem Nachrichtenportal Hochparterre.ch eine Bezahlschranke. Artikel, in denen redaktioneller Aufwand steckt, sind unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten. Die Schranke dient aber nicht in erster Linie dazu, alle andern draussen zu halten, sondern ihnen unsere Geschichten im Internet zu verkaufen. Weil wir Aufwand, Expertise und Sorgfalt in sie stecken und glauben, dass sie ihren Preis wert sind. Das grosse Geld verdienen wir damit noch nicht. Aber die aktiven Digital-Abos nehmen jedes Jahr deutlich zu. Das neue Gesetz über die Medienförderung setzt bei diesem digitalen Umsatz an: Verlage, die einen vom Bundesrat noch zu definierenden Mindestumsatz erreichen, bekommen maximal 60 Prozent davon als Förderbeitrag. Je kleiner dieser Umsatz ist, desto mehr Prozent davon gibt der Bund. Das ist eine Chance für uns und andere inhaltlich spezialisierte Zeitschriften, für regionale Zeitungen, für neu gegründete Online-Medien – für viele kleine Verlage in der der Schweiz. Für Hochparterre würde das vom Bund erhaltene Geld vor allem bedeuten, dass wir finanziell breiter abgestützt sind und somit ein Stück unabhängiger von einzelnen Werbekunden und den grossen Plattformen im Internet. Die Vorlage ist umstritten. Sie mache die Medien vom Staat abhängig, lautet ein Gegenargument. Doch im Fall von Hochparterre würde die Förderung aktuell weniger als ein Prozent unseres Umsatzes ausmachen. Gleichzeitig macht das Gesetz explizit keine inhaltlichen Vorgaben, wer unterstützt wird und wer nicht. Die...
Für Hochparterre und die Medienvielfalt

Zugunsten von kleinen Medienhäusern, die im Internet mit ihrer journalistischer Arbeit Geld verdienen wollen: Ja zum Medienpaket am 13. Februar.

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