Künstliche Natur auf dem Zürichberg: Die durchlöcherte Dachschale des neuen Elefantenparks im Zoo Zürich. Fotos: Giuseppe Micchiché

Elefantenpark: Endlich hat Zürich ein Architekturmonument.

Noch 32 Tage bleiben bis zur Eröffnung des neuen Elefantenparks im Zoo Zürich. In der Mai-Ausgabe von Hochparterre ziehen der Architekt Markus Schietsch, der Ingenieur Carlo Galmarini und der Landschaftsarchitekt Lorenz Eugster eine erste Bilanz und reden über Zusammenarbeit, Szenographie und Verhältnismässigkeit des neuen Architektur-Leuchtturms.

Im März sind die sechs Elefanten umgezogen, am Samstag 7. Juni, am Pfingstwochenende, öffnet der neue Elefantenpark im Zoo Zürich seine Tore auch für Besucher. Die spektakuläre Anlage besteht aus einer riesigen Halle und einer weitläufigen Aussenanlage. Alle Natur ist künstlich, der Bau prototypisch und einmalig. Die Halle ist eine selbsttragende Schalenkonstruktion, die bis zu 88 Meter überspannt – eine statische wie auch konstruktive Tour de Force. Alle waren gefordert bei dieser Anlage, für die es keine Vorbilder gibt: Bauherrschaft, Architekten, Ingenieure und Ausführende. Die Komplexität dieses ausgeklügelten Natur-Theaters führte zwar zu erheblichen Mehrkosten und zu einer um zwei Jahre verzögerten Eröffnung. Trotzdem hat sich der Chrampf gelohnt: Ohne grosses Aufsehen ist auf dem Zürichberg ein architektonischer, landschaftlicher und ingenieurstechnischer Leuchtturm entstanden. Die Mai-Ausgabe von Hochparterre zeigt die Pläne, erklärt die Dachkonstruktion und lässt den Architekten Markus Schietsch, den Ingenieur Carlo Galmarini und den Landschaftsarchitekten Lorenz Eugster zu Wort kommen.

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