Eine Doppelseite aus Studio Feixens neuem LT-Spielzeit-Heft.

Neue Räume

Der Intendant Benedikt von Peter bringt frischen Wind ans Luzerner Theater – oder ans LT, wie es nun heisst. Nebst einem überraschenden visuellen Auftritt zeigt das Theater, wie ein vielseitiges Programm auch ohne Salle Modulable funktioniert.

Der junge Intendant Benedikt von Peter bringt frischen Wind ans Luzerner Theater – oder ans LT, wie es nun heisst. Das Theater bespielt 2016/17 eine ganze Reihe von neuen Räumen. Und zeigt, wie ein vielseitiges Programm auch ohne Salle Modulable funktioniert: Auf dem Areal der ehemaligen Viscosuisse in Emmenbrücke wird Rigoletto gezeigt, bevor die Halle abgebrochen wird. Für das Stück «Prometeo» des marxistischen Komponisten Luigi Nono wird das Stammhaus von den Stuhlreihen im Parkett befreit und ein Shakespearesches «Globe Theatre» imitiert. Die «Box», eine 200-Quadratmeter-Kiste auf dem Theaterplatz, soll Zaungästen die Möglichkeit geben, einen Blick in die Aufführungen werfen zu können. Weiter wird die Jesuitenkirche mit Monteverdis «Marienvesper» in einer Koproduktion mit dem Lucerne Festival bespielt. Und gemeinsam mit dem Luzerner Theatermacher Patric Gehrig wird im kommenden Frühjahr eine Kleingartensiedlung im St.-Karli-Quartier zum Freilichttheater. Diese neue Nähe zur Luzerner Szene zeigt auch der überraschende visuelle Auftritt, gestaltet vom ehemaligen Südpol-Grafiker Felix Pfäffli mit seinem Studio Feixen. Hier lässt es sich bereits in dem Spielzeit-Heft 2016/17 blättern, ab 20. Juni ist der Auftritt online.

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