Die Abschlussshow der Head Genf überzeugte rundum. Im Bild die Kollektion «Self Love Letter» des Duos Louise Jarrige-Le Berre und Zoé Marmier.

«Mode ohne Hass»

Die Diplommodeschau der Kunsthochschule Genf überzeugte mit der Darstellung diverser Normen und einer geometrischen Szenografie.

An der Genfer Haute école d’art et de design (Head) arbeiten die Studierenden in technisch und technologisch bestens ausgestatteten Räumen. Der urbane, internationale Campus fördert den interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und verschiedenen Kunstszenen. Er setzt sich aus einem Ensemble von drei Gebäuden zusammen. Bâtiment H (früher Hippomène genannt) wurde in den 1910er-Jahren auf dem Industriegelände Charmilles errichtet und beherbergte einst die Tavaro-Fabrik und ihre Montagelinie für Elan-Nähmaschinen. Zusammen mit der benachbarten ehemaligen Automobilfabrik aus den 1930er-Jahren ist sie Zeugin der damaligen Industriearchitektur. Die Studierenden bezogen das Gebäudeensemble ab 2017 gestaffelt. Covid und eine Aufstockung des Genfer Architekturbüros Sujets Objets verzögerten die Einweihung, die deshalb erst im vergangenen Sommer stattfand. Nun vereint der Campus die zuvor auf sieben Standorte verteilten Studiengänge auf einer Fläche von 16000 m2. Am 4. November fand dort die jährliche Diplommodeschau zum letzten Mal unter der Leitung von Head Direktor Jean-Pierre Greff statt. Er gibt seinen Posten nach 15 Jahren an Lada Umstätter ab, um sich einem weiteren architektonisch interessanten Projekt zu widmen: Der Eröffnung des ehemaligen Kinos Plaza als Kulturstätte. ###Media_2### 20 Bachelor- und 12 Masterkollektionen aus den Bereichen Mode, Schmuck und Accessoires wurden in dieser technisch hochstehenden Show vor rund 2000 Personen vorgeführt. Fünf Studierende durften sich über Preise einer unabhängigen internationalen Jury freuen. In dieser fanden sich Expertinnen und Experten der Industrie wie Séverine Saas, stellvertretende Chefredakteurin von T du Temps, oder Pepijn Van Eeden von Carven. Das Modell Lady Snake, die Femme fatale von Gabrielle Huguenot, die mit ihrer Master-Kollektion «Artificial flowers also need wat...
«Mode ohne Hass»

Die Diplommodeschau der Kunsthochschule Genf überzeugte mit der Darstellung diverser Normen und einer geometrischen Szenografie.

E-Mail angeben und weiterlesen:

Dieser Beitrag ist Teil unseres Abos. Trotzdem möchten wir Ihnen Zugriff gewähren. Geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse und wir geben Ihnen unseren Inhalt – Deal?