Ein Meilenstein der 80-jährigen Geschichte: «Tiara Giardino Color» von Tisca ist der erste Kunstrasen in polychromen Farben.

Zurück und nach vorne schauen

Dieses Jahr feiert Tisca den 80. Geburtstag – wir gratulieren! Ein guter Zeitpunkt, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und zu überlegen, wie die Zukunft aussehen könnte.

1940 gegründet, feiert Tisca dieses Jahr den 80. Geburtstag. Andreas Tischhauser leitet das Unternehmen Tisca in dritter Generation. Anlässlich des runden Geburtstags erinnert er sich und blickt in die Zukunft.

Wie alles begann

«Mein Grossvater Anton Tischhauser gründete das Unternehmen mitten im zweiten Weltkrieg und begann aus Konfektionsabfällen, Damenstrümpfen und Wollresten Teppiche zu weben. Die Firma wuchs schnell: Schon 1943 beschäftigte er für seine Handweberei fast hundert Mitarbeitende und in Bühler wurde die erste mechanische Weberei in Betrieb genommen, in der Möbel- und Dekorationsstoffe hergestellt werden. 1945 ist das Gründungsjahr der Personalfürsorgestiftung, ab 1947 wird Marketing wichtig und der Name Tisca geschützt. Die Produkte werden mehrfach ausgezeichnet und in den Fünfzigerjahren finden die ersten öffentlichen Ausstellungen moderner Teppiche nach den Entwürfen des Künstlers Gottfried Honegger statt. Die folgenden Jahrzehnte waren Zeiten stürmischen Wachstums. Der gesamte Betrieb wurde 1955 in einer neu erstellten Fabrik in Bühler zusammengefasst, 1959 nochmals erweitert und ein neues Bürogebäude gebaut. Tisca wird international, beschäftigt 1963 schon rund 300 Mitarbeitende und baut 1965 eine der ersten Tufting-Fabriken Europas in Urnäsch.»

Anton Tischhauser (links) und Tiscas erster grosser Handwebteppich.
 Auf mehreren Beinen stehen

«Eines hatten alle unsere Vorfahren gemeinsam: Sie waren nie zufrieden, mit dem was sie erreicht hatten. Sie alle wollten die Kunden immer wieder mit besseren Lösungen überraschen – nicht nur eine bestehende Nachfrage befriedigen, sondern Märkte, Anwendungen und Gewohnheiten gestalten. Dabei war es ihnen wichtig, in mehreren Tätigkeitsbereichen zu den Besten zu gehören und mehrere Standbeine zu haben. Das gelingt bis heute: Wir produzieren Bodenbeläge, Stoffe und Vorhänge für vier ganz unterschiedliche Märkte: Living, Commercial, Mobility und Sports. Sie alle folgen anderen Spielregeln und haben unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen – aber in allen setzen wir auf unsere Fähigkeit, die Möglichkeiten von Textilien zu nutzen, um Räume zu Lebensräumen zu machen. Die Tisca Eco Edition setzt beispielsweise neue Massstäbe bezüglich Gestaltungsvarianten ebenso wie durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; die leichten Gardinen der Silencia-Kollektion verbessern nicht nur die Akustik im Raum, sondern absorbieren gleichzeitig auch Licht und Wärme. Und unser Fussballrasen gehört weltweit zu den Ersten, die nicht mit Sand oder Granulat verfüllt werden müssen.»

Tisca produziert Bodenbeläge, Stoffe und Vorhänge für vier ganz unterschiedliche Märkte: Living, Commercial, Mobility und Sports.
 In die Zukunft gehen

«Zwar ahnen wir, dass nach Corona vieles anders sein wird, aber wir sind gut gerüstet: Tisca ist ein unabhängiges und eigenfinanziertes Familien-Unternehmen, ohne die Beteiligung von Banken, Investoren, Kapitalgebern oder sonstigen Drittparteien. Dies macht uns zu einem verlässlichen, zukunftssicheren und vertrauenswürdigen Partner. Wir haben hervorragende Mitarbeitende, engagiert, kompetent und kreativ. Unser Maschinenpark ist State of the Art und wir investieren viel in Forschung und Entwicklung, damit wir unsere Kunden immer wieder mit attraktiven Produkten und zusätzlichen Funktionalitäten überraschen können. Und, ein wichtiger Punkt zum Schluss: Allen Errungenschaften der Technik zum Trotz, um sich in Räumen wohl zu fühlen, braucht es Textilien. Wir packen an, jeder für sich und alle gemeinsam – im festen Bewusstsein, eine Aufgabe zu haben und einen Beitrag leisten zu können, um diese Welt noch schöner und komfortabler zu machen.»

Andreas Tischhauser leitet das Unternehmen Tisca in dritter Generation.

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