Bietet Privatsphäre für Asylsuchende: ‹Shelter›, ein Zuhause auf 90 mal 200 Zentimetern.

Was Menschen brauchen

Entwerfen für Menschen – diese Selbstverständlichkeit steht derzeit hoch im Kurs. Drei aktuelle Projekte behandeln die Themen Flüchtlinge, Marktzugang und Demenz.

Wer in der Schweiz Asyl sucht, sieht seine Privatsphäre auf die Masse einer Standardmatratze geschrumpft. Monatelang leben Asylsuchende meist in Mehrbettzimmern ohne Rückzugsmöglichkeit. Da setzte die Bachelorarbeit ‹Shelter – Leben auf 90 × 200 cm› von Janina Peter und David Williner an. Die Textildesignerin und der Objektdesigner entwickelten für ihren Abschluss an der Hochschule Luzern eine Reihe von Produkten, die mit Schlaufen an Hochbetten aller Art angebracht werden können: Gelochte Platten aus Birkensperrholz sowie im Siebdruckverfahren mit einfachen Mustern bedruckte Vorhänge schirmen und dunkeln den Schlafplatz ab; Haken, Regale und Taschen generieren Stauraum und Ablageflächen. Ein Spiegel bietet einen Hauch Luxus und stützt die Selbstachtung von Menschen, die auf der Flucht alles verloren haben. Als System entwickelt ergänzen sich die einzelnen Teile, sprechen Erwachsene ebenso an wie Kinder und beruhigen die improvisiert wirkende Raumatmosphäre solcher Mehrbettzimmer. Bevor Ja...
Was Menschen brauchen

Entwerfen für Menschen – diese Selbstverständlichkeit steht derzeit hoch im Kurs. Drei aktuelle Projekte behandeln die Themen Flüchtlinge, Marktzugang und Demenz.

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