Die Villa Paul: Das kleine Gebäude, ein ehemaliges Transformatorium der Stadt, schmiegt sich an die letzte verbleibende Stadtmauer. Fotos: © Villa Paul, Laura Gutknecht

Von klein bis fein

Mindestens tausend Quadratmeter Verkaufsfläche definieren mitunter ein Kaufhaus. Am Theaterplatz 8a in Baden, geht es sogar um einiges kleiner: Die Villa Paul, das selbsternannte «Kaufhaus für Visionäres und Notwendigkeiten» hat Ende März diesen Jahres eröffnet. Die Raumgestaltung verantwortet die Architektin Natalia Wespi. Die beiden Gründerinnen Mimi Frey und Doris Rickenbacher wollen mit ihrem fairen Sortiment «dem schnelllebigen Zeitgeist die Stirn bieten».

Mindestens tausend Quadratmeter Verkaufsfläche definieren mitunter ein Kaufhaus. Am Theaterplatz 8a in Baden, geht es sogar um einiges kleiner: Die Villa Paul, das selbsternannte «Kaufhaus für Visionäres und Notwendigkeiten» hat Ende März diesen Jahres eröffnet. Die Raumgestaltung verantwortet die Architektin Natalia Wespi. Die beiden Gründerinnen Mimi Frey und Doris Rickenbacher wollen mit ihrem fairen Sortiment «dem schnelllebigen Zeitgeist die Stirn bieten» und zeigen, dass solche Nischenprodukte nicht nur in Grossstädten für Kundschaft sorgen. Sie gliedern das Sortiment in fünf Bereiche: Im Vestibule gibt es biologische Mode, der Accesoires-Kiosk bietet unter anderem Lesebrillen, die auch als Sonnenbrillen funktionieren, in der Papeterie verkaufen sie etwa Notizbücher aus alten Posterrückseiten und für die Pflege erhält Frau natürliche Kosmetik. Ein Bistro schliesslich lädt nach dem Einkauf zum Verweilen, mit Blick auf den Schartenfels auf der andern Seite der Limmat.

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