Die Pastelltöne geben den Schalen von ‹Hochform› Leichtigkeit. Fotos: Elodie Schneider

Vom Glasmachen

Jonas Niedermann ist gebürtiger Bergeller anfangs zwanzig. Im Bayrischen Wald lernte er das Glasmachen, ein Handwerk mit Seltenheitswert. In Samedan zeigt er seine von Lust und Offenheit geprägten Einzelobjekte, Lampen und Kleinserien.

Wer aus dem Bergell auszieht, um sich die weite Welt des Glases zu eigen zu machen, braucht Neugier, Offenheit und viel Lust, anderes auszuprobieren. Jonas Niedermann, Anfang zwanzig, im Grenzort Castasegna mit Blick nach Italien aufgewachsen, ist ausgebildeter Glasmacher, ein Handwerk mit Seltenheitswert, denn der Beruf kann in der Schweiz seit 1987 nicht mehr erlernt werden. Wie kommt ein junger Mann aus den Bergen zum Glas? «Während unserer Familienferien 1999 sah ich in Finnland das erste Mal, wie Glas geblasen und geformt wird. Das faszinierte und beschäftigte mich.» Niedermann fand einen Ausbildungsplatz in der Glasfachschule Zwiesel im Bayerischen Wald, und er konnte danach als Assistent in der Werkstätte von Cornelius Rèer in Nürnberg weitere Erfahrungen sammeln.Lust und Offenheit ist den Arbeiten anzumerken. Da gibt es kühl leuchtende künstlerische Eisgebilde – eine Hohlkugel wird zum Zapfen gezogen und mit Hunderten von transparenten Glasfäden umwickelt. Es gibt Einzelobjekte in Murrinit...
Vom Glasmachen

Jonas Niedermann ist gebürtiger Bergeller anfangs zwanzig. Im Bayrischen Wald lernte er das Glasmachen, ein Handwerk mit Seltenheitswert. In Samedan zeigt er seine von Lust und Offenheit geprägten Einzelobjekte, Lampen und Kleinserien.

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