‹Maglia› entsteht aus handgestrickten Bahnen à 42 Zentimeter, die zu einem Teppich von zwei auf drei Meter aneinandergenäht werden. Fotos: Lorenz Cugini

Vom Boden abheben

Künstliches Gras, ein handgestrickter Teppich und ein kosmischer Perser: Drei Bodenbeläge suchen ihren Platz in Stuben, Zimmern und auf Balkonen.

Die pinkfarbenen Halme irritieren. Tisca Tiaras Rasenteppich ‹Giardino Color› ist ein Nebenprodukt der textilen Sportbeläge, die der Hersteller vor vier Jahren lancierte. 400 000 Franken haben die Appenzeller damals aufgewendet, um einen stabilen, aber hautfreundlichen Kunstrasen für Fussballstadien zu entwickeln (siehe Hochparterre 10/11). Andreas Tischhauser betreut das Projekt: «Textile Bodenbeläge für den Sport sind unser jüngstes Standbein», sagt er. Das erste und wichtigste bleiben die Teppiche, hinzu kommen Gardinen, Polsterstoffe und Textilien für Bus, Bahn und Flugzeug – neunzig Prozent davon, die maschinengefertigte Ware, wird in der Schweiz produziert. Handgefertigtes wird in Tochterfirmen im Ausland hergestellt. Der Teppich war in den Neunzigerjahren wenig beliebt, die Umsätze schmolzen. Verkaufte die Branche einst weltweit zwanzig Millionen Quadratmeter Spannteppiche, kam sie vor zehn Jahren noch auf acht Millionen. «Nun haben wir die Talsohle durchschritten, es geht wieder aufwä...
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Künstliches Gras, ein handgestrickter Teppich und ein kosmischer Perser: Drei Bodenbeläge suchen ihren Platz in Stuben, Zimmern und auf Balkonen.

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