Auf den ersten Blick unterscheidet sich die von Eoos für Keramik Laufen gestaltete Toilette kaum von einer nicht kreislauffähigen WC-Schüssel.

Vom Abwasser zum Kreislauf

Die Eawag konzipierte mit dem Wiener Designbüro Eoos eine autonome Toilette, die das verbrauchte Wasser wieder aufbereitet. Mit Keramik Laufen wurde daraus ein WC, das gängigen Industriestandards entspricht.

Wir produzieren zu viel Stickstoff – jeden Tag, bei jedem Toilettengang. 3 bis 7 Gramm sind es pro Liter Urin. Gelangt dieser mit dem wertvollen Phosphor, aber auch mit Hormonen und Medikamentenrückständen über das Abwasser in die Umwelt, verursacht das zusammen mit ausgetragenen Düngemitteln einen Schaden, der als ebenso gefährlich eingestuft wird wie zu hohe CO2-Werte. Wie also kann die Belastung durch zu viel Stickstoff verringert werden? Man reinigt mit grossem Aufwand das Abwasser. Oder man setzt bei der Quelle an und trennt das häusliche Abwasser bereits auf der Toilette in Urin, Fäkalien und Grauwasser auf. Das ist die Lösung, die Tove Larsen von Eawag seit vielen Jahren verfolgt. Das bedeutet, dass auch die Toilette anders gestaltet werden muss. Gemeinsam mit dem Wiener Designbüro Eoos entwickelte Larsen 2013 ein Konzept für eine autonome Toilette, die den Urin und die Fäkalien trennt und das Wasser wieder aufbereitet. Eingesetzt wird die ‹Blue Diversion Toilet› in benachteiligten Sit...
Vom Abwasser zum Kreislauf

Die Eawag konzipierte mit dem Wiener Designbüro Eoos eine autonome Toilette, die das verbrauchte Wasser wieder aufbereitet. Mit Keramik Laufen wurde daraus ein WC, das gängigen Industriestandards entspricht.

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