«La Table», ein interdisziplinäres Projekt an der Hochschule Luzern. Fotos: zVg

Viele Köche verfeinern den Brei

Die vier Studienrichtungen Textildesign, Objektdesign, Materialdesign und Innenarchitektur demonstrieren an der Hochschule Luzern gemeinsam ihr Können.

Wenn wir «interdisziplinär» hören, horchen wir auf. Das Modewort ist uns suspekt. An der Hochschule Luzern scheint die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen aber tatsächlich zu funktionieren. Gestern Abend präsentierten Textildesignerinnen, Objektdesigner, Materialdesigner und Innenarchitektinnen ihr erstes gemeinsames Projekt «La Table». Die Studenten des dritten Semesters untersuchten Esserlebnisse und -kulturen und beleuchteten diese aus den verschiedenen Blickwinkeln. Vier Tage die Woche arbeiteten sie alleine, am fünften Tag gemeinsam. Entstanden sind Möbel und Objekte die sich sehen lasen: doppelwandige Vasen, gestrickte Sitzkissen und kompostierbare Take Away-Gefässe. Die Produkte scheinen verwandt, versuchen aber nicht miteinander anzubiedern. Das ist «interdisziplinär», wie es uns gefällt. Zusammengeführt haben die Studenten ihre Arbeiten, von «Time Table» bis «Slow Food», mit aufwändigen Inszenierungen. Auch sie überzeugen.

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