Schweizer Ulmen sind rar

Ulmensterben

Rund zwei Millionen Ulmen, vor allem Bergulmen, stehen heute in Schweizer Wäldern. Das sind weit weniger als ein Prozent des einheimischen Bestandes, und die Bäume werden zudem seit rund 1970 von einer Pilzkrankheit bedroht, informiert die Aktion Schweizer Ulme.

Ulmen sind wertvoll: Ihr rötlich-braunes, je nach Standort dunkelrotes bis dunkelbraunes, teils mit grünlichen Venen versetztes Kernholz wird gern für die Herstellung von Massivholzmöbeln verwendet. Die einzig sinnvolle Massnahme sei die professionelle Aufforstung und Pflege junger Ulmen. Damit das geschieht, initiierte der Möbelhersteller Girsberger die Aktion: für jeden von ihm verarbeiteten Ulmentisch wird eine Jungpflanze aufgeforstet. Die erste Pflanzung unter dem Engagement von schweizerulme.ch erfolgte im Oktober 2010 in den Wäldern des Bucheggbergs im Kanton Solothurn.
Zu den Partnern und Botschaftern von schweizerulme.ch zählen neben Girsberger und Mobimex die Forstbetriebsgemeinschaft Bucheggberg, Forstverwaltung Lengnau, das Bildungszentrum Wald Lyss und die Gruppe Waldmanagement/Waldbau, ETH Zürich.

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