Teppich für Teo Jakob, entworfen von Alfredo Häberli, produziert von Tai Ping.

Teo Jakob im Löwenbräu mit Alfredo Häberli

Mit der Ausstellung «Kaleidoskop» von und mit Alfredo Häberli eröffnete Teo Jakob den neuen Showroom in Zürich West. Die kombinierte Vernissage und Eröffnung zog viel Publikum an. Mit dem Lokal hat das Möbelgeschäft in Zürichs Westen einen zweiten Standort gefunden, und zwar im umgebauten Löwenbräu.

Mit der Ausstellung «Kaleidoskop» von und mit Alfredo Häberli eröffnete Teo Jakob den neuen Showroom in Zürich. Mit dem Lokal hat das Möbelgeschäft in Zürichs Westen einen zweiten  Standort gefunden, und zwar im umgebauten Löwenbräu. Zusammen mit der Filiale in der Mühle Tiefenbrunnen, dem Einfallstor der Goldküste, hält Teo Jakob die Stadt nun im strategisch geschickten Klammergriff - sowohl was die Geschäftskunden als auch was gut situierte und interessierte Privatkunden betrifft. Ihr Anteil betrage, wie Geschäftsleiter Andrea Mandia ausführte, rund 50 zu 50, und beiden Kundengruppen müsse der Showroom dienen.

Auf der knapp 550 m2 grossen Fläche nistet sich zum Auftakt Alfredo Häberli mit einer kleinen Werkschau ein. Ein aus Holz gezimmerter Raum im Raum zeigt eine Auswahl von neuen und redesignten Entwürfen – die Geschirrserie Origo in einer neuen Farbstellung und um eine Henkeltasse ergänzt, die neuen Gläser der Serie Essence Plus für Iittala, den um eine abnehmbare Polsterung ergänzten Sessel «Take a Walk for a Line» für Moroso. In einer Kleinserie eigens für Teo Jakob produziert ist ein Teppich, der von Tai Ping produziert wurde, und der den Ausstellungstitel formal aufzunehmen scheint. Zu sehen sind weiter Skizzen, Prototypen von Beistelltischen, die von einer finnischen Firma hergestellt werden, ein Kinderbesteck, Spielfiguren und Silberwaren für Georg Jensen und Holzfiguren, die auf den Namen Blök hören. Die Werkschau greift über die im hinteren Teil des Showrooms platzierte Ausstellungsfläche hinaus: In der Verkaufsausstellung markierte Häberli seine eigenen Entwürfe mit einem gelben Punkt. Das dient zweierlei Absichten: Wie in einem Kaleidoskop stellt er so Bezüge zwischen seinen und fremden Entwürfen her. Und macht zugleich aufmerksam, was im reichen Angebot schöner Dinge seine Handschrift trägt. Was wiederum typisch Alfredo Häberli ist. 

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