Stille Ironie, heiteres Können, grosse Möbel

Robert Haussmann ist gestorben. Der Innenarchitekt hat zusammen mit seiner Frau und Arbeitsgefährtin Trix das Design der Schweiz geprägt. Ein Nachruf von Köbi Gantenbein.

Fotos: Urs Walder

Robert Haussmann ist gestorben. Der Innenarchitekt hat zusammen mit seiner Frau und Arbeitsgefährtin Trix das Design der Schweiz geprägt. Ein Nachruf von Köbi Gantenbein.

Je älter Robert Haussmann wurde, desto gütiger lächelte er aus seinem runden Gesicht mit den grossen Ohren. Schalk und Heiterkeit, Ironie und Hintergründigkeit strahlte er aus, wenn er leise sprach und seine Augen in Fältchen legte. Zuvorkommend war er, hilfsbereit und neugierig zu jüngeren Leuten wie mir, dem Schreiber. Und als alter Mann gerne Partner für Kunst- und Designkuratoren, die seine Enkel hätten sein können. Laut hörte ich ihn nie und meist sah ich ihn mit einem leisen Lächeln als Aufforderung, die Welt nicht ernster zu nehmen als sie ist. Und wo er war, war meist Trix, seine Frau und Weg- und Arbeitsgefährtin nicht weit. Nun ist Robert ‹Röbi› Haussmann, 90 Jahre alt, gestorben und Trix bleibt allein zurück. Herzliches Mitleid. Robert Haussmann ist im Möbelgeschäft aufgewachsen. Das Gewicht der Realien, die Schönheit des elegant gefertigten Gegenstandes und seine Komposition im Raum hat ihn wohl früh geprägt und nie mehr losgelassen. Nach der Ausbildung in der Kunstgewerbes...

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