Bei Feller werden nur noch wenige Stecker von Hand montiert. Im Schichtbetrieb setzen Automaten 80 Einzelteile zu 700 Produktvarianten zusammen. Fotos: Tino Sand

Stanzen, schleifen, Daten sammeln

Wer wie die Firmen Feller oder Girsberger in der Schweiz produzieren will, setzt auf Automatisierung. Dabei passen sie das Konzept der digitalen Fabrik ihren Absichten an.

Nach der Dampfmaschine, dem Fliessband und der Automation pflügt nun das Internet in einer vierten Welle die Industrie um. Die Angst kommt auf, der Industrie könnte es ergehen wie dem Buchhandel, den Printmedien oder dem Taxigewerbe, die von Amazon, Google und Uber mit ihren internetbasierten Geschäftsmodellen bedrängt werden. Begriffe wie ‹Industrie 4.0› und ‹smarte Fabrik› haben Konjunktur. In Deutschland starteten drei Industrieverbände im April 2013 die Plattform ‹Industrie 4.0›, um mithilfe des Staats Antworten auf die Herausforderung zu suchen. Die Schweiz kennt keine staatlich subventionierte Industriepolitik. Swissmem, der Verband der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, diskutiert darum mit drei anderen Industrieverbänden die Gründung einer ähnlichen Plattform – und sucht Wege für die Finanzierung.Im WettbewerbDank der hochautomatisierten Produktion kann die Schweizer Industrie im Wettbewerb mit der deutschen Konkurrenz noch bestehen. Bald dürfte es indes nicht mehr genü...
Stanzen, schleifen, Daten sammeln

Wer wie die Firmen Feller oder Girsberger in der Schweiz produzieren will, setzt auf Automatisierung. Dabei passen sie das Konzept der digitalen Fabrik ihren Absichten an.

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