Alma, das 1,20 Meter lange Servierbrett gleitet aus der Distanz auf den Tisch.Foto: Roswitha-Schneider

Service auf Abstand

An die Distanzregel im Gastgewerbe müssen wir uns noch etwas gewöhnen. Statt Masken zu tragen verlängert dieses Brett den Arm des Kellners.

Auf dem Brett Alma werden Speisen und Getränke serviert. Das 1,20 Meter lange Brett kann am Tisch elegant eingeschoben werden. Das ermöglicht Abstand und kompensiert hervorragend Corona-Bestimmungen. Oben flach mit leichter Ausfräsung als Vertiefung gleitet es auf der an der Unterseite angebrachten Holzschiene leicht in den Tisch und schwebt wenige Zentimeter über der Tischplatte. Von dort bedienen sich die Gäste selber und stellen die leer gegessenen Teller wieder zurück. Das ergebe eine wunderbar entspannte und lockere Situation, meint der Vorarlberger Hotelier Emanuel Moosbrugger. Er hat sich für sein «Bio-Hotel» Schwanen im Bregenzer Wald überlegt, wie er mit den Distanz-Vorgaben sinnvoll umgehen kann. Das Servierbrett Alma wurde von den Linzer Designern Christoph March und Marek Gut entwickelt, gefertigt wird es von der Holzwerkstatt Markus Faißt. Neben der Distanz, die die Kellnerin einhalten kann, inszeniert das Servierbrett das gemeinsame Essen. Etwas, wonach wir uns ein paar Wochen lang sehr gesehnt haben.

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