Das Modell erzählt die Geschichte: Die miteinander verbundenen Türme voller Lebensmittel schrumpfen im Gleichschritt, wie sie die Besucherinnen und Besucher leer essen.

Schweiz essen

Auftritte an Weltausstellungen sollen kontrovers sein, meinen Noah Baumgartner und Daniel Christen. Ihr Vorschlag will an der Expo Milano zu Diskussionen anregen.

Den Entscheid mitzumachen, trafen sie kurzfristig – einen Tag vor Anmeldeschluss. Noah Baumgartner und Daniel Christen wollten am Wettbewerb für den Schweizer Pavillon teilnehmen. Das Thema der Weltausstellung 2015 in Mailand zündete: ‹Nutrire il Pianeta, Energia per la Vita›. Dazu lässt sich aus Schweizer Sicht etwas beitragen.Ihr Einfall, in der Küche geboren, trägt das ganze Projekt: «Wir bauen einen Pavillon, der im Lauf der Ausstellung aufgegessen wird.» Ein Witz – aber die Denkpause nach dem Lacher machte klar, dass etwas dran ist. Also ausprobieren. Das gebastelte Modell erzählt den Kern der Geschichte: Teigwaren, Zuckerwürfel, Landjäger, Karotten stapeln sich auf Kartons zu Türmchen, die über Stege miteinander verbunden sind. Besucherinnen und Besucher dürfen sich bedienen. Ist eine Plattform leer, schrumpft der Stapel um eine Etage. Die Fülle wird zur Leere, denn was weggegessen ist, wird nicht ersetzt. Jeder Griff ins Regal nimmt den Nachfolgenden die Erfahrung der Fülle. Nehm...
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Auftritte an Weltausstellungen sollen kontrovers sein, meinen Noah Baumgartner und Daniel Christen. Ihr Vorschlag will an der Expo Milano zu Diskussionen anregen.

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