Damian O'Sullivan, Augenklappe Porzellan

Schmuck statt Material

An der HSLU Design & Kunst kann man ab Herbst 2016 im Bachelor «XS Schmuck» studieren. Christoph Zellweger leitet die neue Vertiefung, die «Material Design» ersetzt. Die Ausbildung soll die Studierenden auf Tätigkeiten in den Feldern Schmuck, Objekt, Accessoires und Lebensstil vorbereiten.

An der HSLU Design & Kunst kann man ab Herbst 2016 im Bachelor «XS Schmuck» studieren. Christoph Zellweger leitet die neue Vertiefung, die «Material Design» ersetzt. Die Ausbildung soll die Studierenden auf Tätigkeiten in den Feldern Schmuck, Objekt, Accessoires und Lebensstil vorbereiten. Erreicht würden aber auch die Kompetenzen, um «als Schmuckgestalterinnen, Restauratoren, Ausstatterinnen oder im Bereich Prothetik oder tragbare Technologien arbeiten» zu können, so die Pressemeldung der Schule. «XS» steht für X-Small: das Format, in dem die angehenden Schmuckdesignerinnen arbeiten. Aber auch für den Versuch, die traditionellen handwerklichen Tätigkeiten, die zur Schmuckgestaltung gehören, durch den Blick in die digitale Welt zu ergänzen, meint Christoph Zellweger: «Wir sollten die Gestaltung von Apple-Uhren, Google-Brillen und Handy-Hüllen nicht den grossen Playern allein überlassen.»

Die neue Vertiefungsrichtung wird die bestehenden Angebote Objekt- und Textildesign ergänzen. Sie ersetzt Materialdesign, das von Herbst 2009 bis Sommer 2015 durchgeführt wurde. Insgesamt schlossen 20 Studierende in der Vertiefung Materialdesign ab. Als Querschnittsthema wird in Materialdesign weitergeführt und in der transdisziplinären Forschungsgruppe Labor Materialität@hslu weiter erforscht.

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