Ein Team der Hochschule Luzern präsentiert Bambus als Rohstoff für Textilfasern.

Saubere Textilien

Textilien sollten nicht nur im Gebrauch sauber sein, sie sollten auch schon sauber produziert werden. Über 250 Personen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie widmeten sich am «Innovation Day 2011» diesem Thema.

Textilien sollten nicht nur im Gebrauch sauber sein, sie sollten auch schon sauber produziert werden. Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz ist in der Textilbranche ein aktuelles Thema – so folgten über 250 Personen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie aus der Textilforschung der Einladung zum Innovation Day 2011 an die Empa. Die Veranstaltung fokussierte diesmal auf Themen rund um «Clean-Technology». So sprach Ursula Tischner, Professorin für Eco- und nachhaltiges Design: «Öko-Baumwolle ist nicht genug». Ein Team der Hochschule Luzern präsentierte Bambus als Rohstoff für Textilfasern. Ein zukunftsweisendes Beispiel zeigte schliesslich Peter Stein von der GreenTEG GmbH, einem Spin-off der ETH Zürich. Ein Team aus Ingenieuren, Chemikern und Physikern hat sich zum Ziel gesetzt, aus der Abwärme von Menschen Strom zu erzeugen. Dazu integrieren sie thermoelektrische Generatoren in die Bekleidung. Die Körperwärme wird dabei in elektrische Energie umgewandelt – im Moment reicht diese zwar noch nicht, um ein Smartphone aufzuladen, aber immerhin um etwa Pulssensoren, eine Uhr oder LED-Stirnlampen mit Strom zu versorgen.

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