«From Africa to Rome» von PortenierRoth.

Saubere Mode

Die Schweizer Designerinnen PortenierRoth sind für die «Ethical Fashion Initiative» nach Burkina Faso gereist, um dort mit lokalen Webern Stoffe zu entwickeln – diese verarbeiten sie in ihrer Kollektion ‹Croisière 14›.

Die Ethical Fashion Initiative versucht, Modehäuser davon zu überzeugen, Verantwortung zu übernehmen, Mode nachhaltiger zu produzieren und ihren Arbeitern bessere Arbeitsbedingungen zu bieten. Die vom International Trade Centre (ITC) ins Leben gerufene Initiative wird von der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) finanziert und geleitet. Die Idee dahinter: Alle Stufen der Wertschöpfungskette zusammenzubringen – kleine Handwerksbetriebe, junge afrikanische Designer, Produzenten für Kleider und Accessoires, die Einkäufer der grossen Modehäuser und die Verteiler in Europa. Für diese Initiative waren die Schweizer Designerinnen PortenierRoth nach Burkina Faso gereist – während die meisten Modemacher ihre Stücke in Rumänien, Portugal, in der Türkei oder in Fernost fertigen lassen, setzen Sabine Portenier und Evelyne Roth auf teure Thuner Handarbeit (siehe HP 8/13). In Westafrika entwickelten sie gemeinsam mit heimischen Webern Stoffe, die sie daraufhin in ihrer Kollektion ‹Croisière 14› verarbeiteten. Elf Looks aus dieser Kollektion präsentierten die Designerinnen diesen Juli an der Haute-Couture-Modewoche Alta Moda in Rom. Um die Ethno-Ästhetik zu brechen, kombinieren PortenierRoth die üppigen Westafrikanischen-Stoffe mit leichten Textilien in leuchtenden Farben. Hier ein Video der Schau «From Africa to Rome» und die elf Looks in der obenstehenden Bildergalerie. 

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