Ringsherum

Kreislaufwirtschaft boomt. Doch es ist schwierig, im Kreis zu wirtschaften und dem Prinzip ‹Nichts geht verloren› zu folgen. Es sei denn, man verzichtet auf die Idee Wachstum.

Fotos: Illustration: Gen Atem / Miriam Bossard

Kreislaufwirtschaft boomt. Doch es ist schwierig, im Kreis zu wirtschaften und dem Prinzip ‹Nichts geht verloren› zu folgen. Es sei denn, man verzichtet auf die Idee Wachstum.

Viel Geld fliesst in diesen Wiedergänger: in die Idee einer kreislauffähigen Wirtschaft. Diese hat gerade Hochkonjunktur, um im Jargon zu bleiben, inzwischen auch in der Schweiz. Organisationen mit lustigen Namen wie Pusch, Ecos, Yodel oder Sanu durabilitas haben sich Anfang 2019 zu einem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften zusammengeschlossen. Mit dabei sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die als CE2 (Circular Economy Entrepreneurs) auftreten. Das Netzwerk organisiert Veranstaltungen, Wettbewerbe und unterstützt junge, start-up-frohe Unternehmer, die auf dem Ideal, wonach nichts verloren geht, ein Geschäftsmodell aufbauen. Sie wollen Energie- und Materialkreisläufe schliessen, Produktionszyklen verlangsamen, Dinge reparieren und mehrfach verwenden. Zwei Stiftungen unterstützen das Netzwerk: Mava Foundation und Engagement Migros. Erstere hat Luc Hoffmann gegründet, ein Naturschützer und Enkel des Firmengründers von Hoffmann-La Roche. Sie fördert das Vorhaben mit 1,25 Millionen Franken pro Ja...

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