Das Projekt «Platzda»: «Wir erobern unsere Stadt zurück.» Fotos: zVg

«Reclaim Zürich»

Studierende der ZHdK präsentieren in den kommenden Tagen im Ron Orp Newsletter und auf dessen Website fünf Interventionsvorschläge für den Zürcher Stadtraum.

Unter der Leitung von Daniel Späti (ZHdK), Philipp Meier (ehem. Cabaret Voltaire) und Romano Strebel (Ron Orp) entwickelten Studierende aus dem Departement Design (Style & Design, Industrial Design und Interaction Design) Ideen für mögliche Eingriffe ins Stadtbild. Ausgehend von ihren Bedürfnissen, aber auch von denjenigen der Bevölkerung oder gewisser Bevölkerungsschichten, sollte die Attraktivität der Stadt Zürich verbessert werdenn. «Die Studierenden wurden angehalten, sich kritisch mit der Auszeichnung die lebenswerteste Stadt der Welt, mit Gentrification, mit der Möblierung und diversen Angeboten im öffentlichen Raum auseinanderzusetzen», heisst es in der Pressemitteilung. Von den ursprünglich rund 50 Vorschlägen verblieben am Schluss fünf Ideen, die konkret ausformuliert und kommunikativ aufbereitet wurden. Diese fünf sehr unterschiedlichen Interventionen werden nun via den Ron Orp Newsletter der Zürcher Bevölkerung präsentiert. Zur Auswahl stehen:

Lüggabüesser: Ein Textomat mit Unterhaltungswert
Dachterrassen Day: Kultur auf höherem Niveau
Hoi Kyoto, Konichiwa Zürich: Am Limmatplatz nach Japan schauen
Platzda: Hier mach ich was ich will
Knipsbox: Zeig Dis Gsicht

Kommentare

monica 17.11.2012 09:33
PLATZDA hat es auf den Punkt gebracht! ...verboten , unerwünscht, nicht erlaubt, nicht gern gesehen....... nur Verbote und Gebote! macht Eure schöne Stadt wieder attraktiv und lebenswert für ALLE.
manfred 17.11.2012 09:41
nur Verbote und Gebote....wollen die überhaupt noch Menschen in der Stadt? PLATZDA hat schon recht!!!
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