Die Empa in Dübendorf misst die Luftschalldämmung von Holz-, Ziegelstein- und Gipsständerwänden. Hier wird Schall gesendet, im Raum nebenan empfangen. Fotos: Cat Tuong Nguyen

Raum hören, Klang bauen

Sehen und hören haben mehr miteinander zu tun, als man meint. Die raumakustische Gestaltung wird zuweilen vernachlässigt. Doch es gibt gelungene Beispiele.

Sehen und hören haben mehr miteinander zu tun, als man meint. Die raumakustische Gestaltung wird zuweilen vernachlässigt. Doch es gibt gelungene Beispiele.Es heisst wie in einem Märchen: Schallhaus. Wer im ersten Raum in die Hände klatscht, erschrickt über den harten Klang, der von seltsam geformten, durchsichtigen Objekten zurückgeworfen wird. Im zweiten Raum stopft sich Watte ins Ohr, fällt die Türe ins Schloss. Im dritten hört man Decke und Wand nicht mehr. Mikrofone, Lautsprecher und Messgeräte lösen das Rätsel auf: Das Schallhaus steht auf dem Gelände der Empa in Dübendorf.Wie sich Schall und Raum regelhaft zueinander verhalten, messen die Spezialisten. Sie berechnen bis zum letzten Dezibel, wie sich der Schalldruck in einem Raum ausbreitet, wie er reflektiert oder absorbiert wird und wie lange die Nachhallzeit dauert. Zumindest in der Theorie. Ist ein Raum einmal gebaut, beeinflussen viele Faktoren, ob er auch gut klingt. Ist die Nutzung dem Raumzweck angepasst? Ging im Bauprozess alles mi...
Raum hören, Klang bauen

Sehen und hören haben mehr miteinander zu tun, als man meint. Die raumakustische Gestaltung wird zuweilen vernachlässigt. Doch es gibt gelungene Beispiele.

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