Der Atelierladen an der Grüngasse.

Projekt Ponicanova

Die Zürcher Designerin Zuzana Ponicanova ist mit ihrem Atelierladen von der Dienerstrasse an die Grüngasse gezogen. Die Inneneinrichtung des neuen Ladens hat sie gemeinsam mit Yves Netzhammer entworfen.

Zuzana Ponicanova ist von der Dienerstrasse an die Grüngasse gezogen. «Ich wollte in eine Umgebung ziehen, wo es kleinere Labels und Geschäfte gibt, die in ähnlicher Weise wie ich arbeiten», sagt die Designerin. Die Inneneinrichtung des neuen Ladens hat sie gemeinsam mit Yves Netzhammer entworfen. Der Ausbau sollte die Kleider zur Geltung bringen und der Designerin ermöglichen vor Ort zu arbeiten: Zuzana Ponicanova entwirft zwei mal jährlich Kollektionen, die sie grösstenteils selbst produziert. Die Stücke behandeln Saison für Saison neue Themen, verschmelzen dabei aber immer Handwerk mit grundlegender Analyse von Bekleidung. Nachdem die Designerin bereits Begriffe wie Faltenwurf oder Uniformität interpretiert hat, behandelt die neue Linie jetzt den Torso und das Verhältnis von Innen und Aussen: Graphische Flächen und Bildmotive wickeln sich um den Körper, plastische Oberteile – im Schnitt an Korsagen angelehnt – werden von feinem Streifenstoff optisch flach gehalten und ein Rock zieht den Blick von seiner asymmetrischen Rückseite zur Vorderseite und präsentiert sich dort als Hose. «Choreographie des Blicks» nennt Zuzana Ponicanova diese Vexierspiele.

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