Kollektion ‹Como› des Uznacher Bademode-Labels Neumühle aus rezykliertem Kunststoff. Fotos: Neumühle

Plastikbikini

Aus dem Meer gefischt, aufbereitet und zum Bikini verarbeitet: Die aktuelle Kollektion ‹Como› des Bademode-Labels Neumühle besteht zur Hälfte aus Stoffresten und alten Fischernetzen.

Die Zahlen sind schockierend: Der WWF errechnet 86 Millionen Tonnen Plastikmüll, die inzwischen in den Meeren dümpeln. Unzählige Fische und Vögel verhungern, weil Kunststoffe in ihren Mägen landen. Und die Müllinseln wachsen: Jedes Jahr kommen geschätzte 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen hinzu. Turnschuhe und Wattestäbchen, Bauabfälle und Mikroplastik. Oder über Bord gegangene Fischernetze, die 500 Jahre und mehr im offenen Meer treiben. Bis zu einem Fünftel aller Plastikabfälle sollen diese tödlichen Fallen ausmachen, in denen sich Delfine, Schildkröten oder Haie verfangen und verenden. Nur mit sehr viel Mühe können die ‹Geisternetze› aus dem Wasser gefischt oder vom Boden gekratzt werden. Doch Müll wird Wertstoff, sobald er rezykliert wird. Das weiss auch das italienische Unternehmen Aquafil. Der Konzern stellt Nylon-6 und Kunststoffe her. 2011 beginnt Aquafil in einem Werk in Ljubljana mit der Fertigung von Econyl. Das Polymer besteht aus rezyklierten «Konsumenten- und Industriewertstoff...
Plastikbikini

Aus dem Meer gefischt, aufbereitet und zum Bikini verarbeitet: Die aktuelle Kollektion ‹Como› des Bademode-Labels Neumühle besteht zur Hälfte aus Stoffresten und alten Fischernetzen.

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