Ticken nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft: die Uhren von ID Genève. Fotos: Daniela Tonatiuh

Neue Zeiten

Das Westschweizer Start-up ID Watch entwickelte mit ‹Circular One› die weltweit erste Uhr, die nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konzipiert ist.

Im Jahr 2018 untersuchte der WWF die Umweltauswirkung von fünfzehn Schweizer Uhrenmarken. Das Ergebnis: Trotz ihres geringen Materialverbrauchs ist die Uhrenindustrie eine Belastung für die Umwelt. Dieses ernüchternde Fazit war für drei Westschweizer der Anstoss zur Gründung ihres Start-ups ID Watch. Die Jungunternehmer entwickelten die ‹Circular One›, die weltweit erste Uhr, die nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konzipiert ist – von der transparenten Lieferkette bis zur kompostierbaren Uhren-Verpackung aus Pilzfasern. Statt eines Armbands aus Traubenresten soll für das Armband künftig ein Material aus Grünabfall verwendet werden, weil dieses ohne Zugabe von Plastik auskommt und trotzdem so robust ist wie Leder. Das Gehäuse der ‹Circular One› besteht aus recyceltem Edelstahlabfall, der bei jurassischen Uhrenherstellern anfällt. Wie gut seine Qualität trotz des Recyclingprozesses ist, verrät der Beiname des Stahls: ‹neues Juragold›. Auch die mechanischen Uhrwerke, herg...
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Das Westschweizer Start-up ID Watch entwickelte mit ‹Circular One› die weltweit erste Uhr, die nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft konzipiert ist.

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