Das Konzept «Neubad» will das einstige Luzerner Hallenbad zu Proberäumen, Ateliers und Arbeitsplätzen umgestalten. Fotos: Marco Sieber [Mixer]

Neubad

Hallenbäder, die nur über ein 25-Meter-Becken verfügen, haben ausgedient. So auch die Anlage «Biregg» in Luzern. Da es mindestens vier Jahre dauert, bis für das Areal ein neues Projekt entwickelt ist, wird es nun zwischengenutzt.

Das Konzept Neubad will die einstigen Umkleidekabinen und die kleine Schwimmhalle zu Proberäumen, Ateliers und Arbeitsplätzen umgestalten. In der grossen Halle sollen künftig Märkte, Theater und Lesungen stattfinden, und eine Beiz soll Mietern, Anwohnern und anderen Interessierten als Treffpunkt dienen. Ab nächstem Wochenende nutzt das Comicfestival Fumetto die «Neubad»-Räume erstmals als Ausstellungsort, der Gastronomiebetrieb startet im Sommer. Doch noch fehlt Geld für den Umbau und die Inbetriebnahme: Einen Teil davon will der Trägerverein «Netzwerk Neubad» mit einer Crowdfunding-Aktion sammeln. Wer das Projekt finanziell unterstützen will, erfährt hier mehr. 

Kommentare

Z. Savic 12.03.2013 13:19
Guter Kurzbericht über das Projekt Neubad, welches ich persönlich unterstütze, da der Kulturraum in Luzern dringend notwendig ist. Der erste Satz hat mich aber schon zum Nachdenken angeregt. "Hallenbäder, die nur über ein 25-Meter-Becken verfügen, haben ausgedient." Der Neubau an der Allmend in Luzern hat ebenfalls nur ein 25-Meter-Becken. In diesem Sinne hat er bereits ausgedient, bevor er realisiert wurde.
Lilia Glanzmann 12.03.2013 13:28
Das ist wohl in der Tat etwas verkürzt ausgedrückt – gemeint sind damit natürlich die Hallenbäder von einst, die noch nicht Teil der Mantelnutzung von Sportstadien waren, inkl. Fitnesspark und Spa-Bereich.
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