Die Arbeiten von Toni Halonen (links) und Jeremy Ayer in der Online-Ausstellung auf soiree-graphique.ch

Netzkritik: soiree-graphique.ch

Die «Soirée graphique», seit 2008 Plattform für visuelles Gestalten, präsentiert sich dieses Jahr als Online-Ausstellung. Die 62 Arbeiten sind aber auch in einem Print-Magazin ausgestellt.

Die «Soirée graphique», seit 2008 Plattform für visuelles Gestalten, präsentiert sich dieses Jahr als Online-Ausstellung. Die 62 Arbeiten sind trotzdem nicht nur auf der Webseite, sondern auch in einem Print-Magazin ausgestellt. Es sind 31 Plakate, von Grafikerinnen und Grafiker gestaltet. Eine Fotografin oder ein Fotograf hat jedes Plakat in Szene gesetzt und neu interpretiert. Die beiden Werke gehören also zusammen. Die Online-Ausstellung stellt sie einander in gleicher Grösse gegenüber. Der Besucher scrollt sich durch die Plakate, gleichzeitig schieben sich die fotografischen Interpretationen von der Gegenseite ins Bild. Per Knopfklick erscheint eine Infoseite mit einem Kommentar des Gestalters. Und mit einem Bestellknopf – alle Arbeiten können als Plakat gekauft werden. Im Magazin stehen sich Original und Interpretation auf einer Doppelseite gegenüber, die Informationen über die Werke sind erst weiter hinten abgedruckt. Die Texte sind im Magazin den Plakaten eher unübersichtlich zugeordnet. Dafür haben sich die Produzenten des Hefts Zeit für ein paar Spielereien genommen. Der Affe auf der Fotografie von Christian Schnur erscheint zum Beispiel eine Seite später als Hintergrund. Auch an anderen Stellen wird die strikte Gegenüberstellung von Original und Interpretation gebrochen. Der direkte Kontakt und der Austausch mit und unter den Grafikerinnen und Fotografen, der die früheren Austragungen ausmachte, kommt dieses Jahr also nicht zustande. Da hilft auch die Facebook-Seite der Organisatoren wenig. Die Kombination aus Internetauftritt und Magazin deckt jedoch viele Funktionen ab, welche die Plattform für das Publikum interessant macht. Im Netz werden die Werke der ganzen Welt über eine lange Zeit zugänglich gemacht und verkauft. Der Besucher kann sich bequem durch die Ausstellung scrollen. Die Darbietung ist einfach und wirkungsvoll zugleich und Bilder und Texte ...
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Die «Soirée graphique», seit 2008 Plattform für visuelles Gestalten, präsentiert sich dieses Jahr als Online-Ausstellung. Die 62 Arbeiten sind aber auch in einem Print-Magazin ausgestellt.

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