Geschlechtsneutrale Kollektion der Basler Modestudentin Jacqueline Loekito Fotos: Alexander Palacios

Museumsreif? Noch nicht ganz

Dass am Montagabend im Museum für Gestaltung in Zürich zehn Schweizer Modedesigner zu sehen waren, hatte weniger mit überragendem Talent als mit der inhaltlichen Klammer der 14. Mode Suisse zu tun.

Wenn Mode in einem Museum gezeigt wird, ist der/die Designer/in meistens bereits hochbetagt oder schon in den ewigen Jagdgründen – seltene Ausnahmekönner wie Dries van Noten (Antwerpen) oder Hussein Chalayan (London) ausgenommen. Wenn am Montagabend, 3. September 2018 nun also im Museum für Gestaltung in Zürich zehn Schweizer Designer zu sehen waren, so war dies der Ausnahmefall. Die besondere Ehre, an diesem Ort zu zeigen, hatte wenig mit dem überragenden Talent und Oeuvre der teilnehmenden Modeschöpfer als mit der inhaltlichen Klammer der 14. Mode Suisse zu tun. Die Schweizer Talentbühne für zumeist junges Modeschaffen gastierte in der grossen Halle, inmitten der Ausstellung «Oïphorie» über das Schweizer Gestalter-Trio Atelier Oï. Der Rahmen tat der Veranstaltung gut. Die helle Halle und das luftige Setting verliehen der Auswahl der Mode Suisse eine Extraportion Grandezza. Nach dieser sehnt man sich in Zeiten von Normcore- und Ugly-Chic-Trends besonders – es scheint, als sei den Modedesign...
Museumsreif? Noch nicht ganz

Dass am Montagabend im Museum für Gestaltung in Zürich zehn Schweizer Modedesigner zu sehen waren, hatte weniger mit überragendem Talent als mit der inhaltlichen Klammer der 14. Mode Suisse zu tun.

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