Die eigens entwickelte «TexFold»-Konstruktion des Pavillos.

Mobiler Festsaal

Die Trägerschaft Luzern Design will die Zentralschweiz als Standort für Gestaltung stärken. Nun präsentiert sie als erstes Förderprojekt eine Alternative zum gemeinen Festzelt.

Die Trägerschaft Luzern Design will Luzern und die Zentralschweiz als Standort für Gestaltung stärken (siehe HP Themenheft 12/11). Das soll auf die unterschiedlichsten Arten passieren: Mit Workshops für Unternehmer, die anhand eines Taschenmessers lernen, was Design kann und vermag. Oder indem die Trägerschaft eigene Projekte realisiert und damit junge Designer unterstützen. Ein Beispiel dafür ist eine Forschungsarbeit für eine mobile Ausstellungs- und Messehalle, die gemeinsam mit der Hochschule Luzern geplant wird — Architekturstudentinnen zeichnen die Pläne, Textilstudenten tüfteln am Material und Wirtschaftsstudenten erstellen Businesspläne. Nach zweijähriger Entwicklungszeit ist nun an der Hochschule Luzern - Technik & Architektur in Horw ein Mock-up des Pavillons präsentiert worden, ein sieben Meter langes Segments in Originalbreite und -höhe. Neu ist die eigens entwickelte «TexFold»-Konstruktion und die verbesserte Akustik des Pavillons, durch die er sich vom gemeinen Festzelt abhebt.

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