Alfredo Häberlis «DS-480» erinnert an die Ledersitze eines Sportwagens. Fotos: Isabel Truniger

Liegen bleiben und sitzen lassen

Das Bett wird 
öffentlich 
und das Sofa privat. Lebensgewohnheiten verändern Menschen und Möbel.

Lange behauptete das Sofa seinen festen Platz: Vis-à-vis der Wohnwand platziert und mit Couchtischen kombiniert bildete es den Mittelpunkt des Wohnzimmers. Gäste erhielten hier ihren Apéro serviert, während sich die Gastgeberin in die Küche abmeldete. Heute bewirtet man seine Freunde am Esstisch und in der Küche. Und das Kanapee? Es bedient, wo immer es auch steht, intimere Bedürfnisse: als Möbel für die Familie zum Fläzen, als Ruheinsel zum Lesen oder Surfen im Internet, als Liege fürs Nickerchen —und es kann gar alles in einem erfüllen. Designer, die sich diesem Möbel widmen, setzen sich nicht selten mit Typologien auseinander, die es vor der klassischen Ausprägung des Kanapees schon gab: die Chaiselongue, auf der man halb liegt, halb sitzt, oder das Daybed, das Sitzen, Liegen und Schlafen zugleich ermöglicht.Liegemöbel Anders als der Stuhl, der sich im Entwurf aufs formal präziseste gestalten lässt, verlangt der Entwurf eines Sofas skulpturales Denken. Während bei einem Stu...
Liegen bleiben und sitzen lassen

Das Bett wird 
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