Rotauf-Rettungsboje: Bei einem Lawinenabgang zieht der Tourenfahrer einen Griff und wirft das Modul an einer fünf Meter langen Schnur von sich weg. Fotos: Cat Tuong Nguyen

Lawinenretter am Hosenbein

Das Label Rotauf will sich im Outdoormarkt behaupten. Mit Funktionskleidern aus Schweizer Stoffen, genäht im Bündnerland. Und mit einer Lawinen-Rettungsboje.

Plötzlich kracht es. Wolken aus feinsten Eispartikeln verdunkeln den eben noch blauen Himmel — wer in eine Lawine gerät, für den sind die ersten 18 Minuten entscheidend. In diesem Zeitraum liegt die Chance, lebend geborgen zu werden, bei 91 Prozent. Danach sinkt dieser Wert rasch, weil der Sauerstoff aufgebraucht ist und der Verschüttete erstickt. Das weiss auch Remo Frei vom Designbüro Flink in Chur. Er macht in der Freizeit Skitouren. Sein Büro, das er gemeinsam mit dem Maschineningenieur Curdegn Bandli gegründet hat, versucht sich seit letztem Herbst mit der Marke Rotauf im Outdoormarkt und produziert Kleider mit einem integrierten Lawinenrettungsmodul. Während die grossen Mitstreiter Mammut, The North Face oder Arcteryx seit zehn Jahren in Asien produzieren lassen, werden Rotauf-Kleider im Bündner Bergdorf Trun genäht. Angefangen hat alles mit einem SAC-Magazin, in dem Frei im Frühling 2010 blätterte. Darin entdeckte er den Lawinenball: ein Rettungsgerät, das im rutschenden S...
Lawinenretter am Hosenbein

Das Label Rotauf will sich im Outdoormarkt behaupten. Mit Funktionskleidern aus Schweizer Stoffen, genäht im Bündnerland. Und mit einer Lawinen-Rettungsboje.

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