Konstantin Grcic. Foto: Markus Jans Fotos: zVg

Konstantin Grcics Panorama

Der Dialog mit der Industrie sei ihm unersetzbar, meinte der Designer Konstantin Grcic an der Podiumsdiskussion, die seine Schau «Panorama» letzten Freitag im Vitra Design Museum in Weil am Rhein eröffnete. Damit setzte er den Generalbass. Befragt von den Kuratoren Mateo Kries und Jan Boelen, sprach Grcic über Herkunft und Karriere, Haltung und Absicht und führte in die Ausstellung ein.

Der Dialog mit der Industrie sei ihm unersetzbar, meinte Konstantin Grcic an der Podiumsdiskussion, die seine Schau «Konstantin Grcic – Panorama» im Vitra Design Museum eröffnete. Damit setzte er den Generalbass. Befragt von den beiden Kuratoren Mateo Kries vom Vitra Museum und Jan Boelen vom Museum Z33 im belgischen Hasselt, sprach Konstantin Grcic über Herkunft und Karriere, Haltung und Absicht und führte in die Ausstellung ein. Das interessierte zahlreiches Publikum, das in Zaha Hadids Feuerwehrhaus auf den Vitra Campus strömte.Der Designer führt seit 1991 sein eigenes Büro in München, dessen Name programmatisch klingt: «Konstantin Grcic Industrial Design». Grcic steht für die erfolgreiche Verbindung von Autorschaft und Industrie. Letzteres war allerdings zu Beginn seiner Karriere eher Wunschtraum als Programm, führte er aus: Denn die Kunden aus der Industrie, die fehlten zu Beginn. Was brachte ihn zum Design? Grcic, der nach dem Abitur keinesfalls an die Uni wollte, war am Handfesten interessiert. Eine Bootsbauerlehre scheiterte an mangelnden Beziehungen und der Tatsache, dass er fern von jedem schiffbaren Gewässer aufwuchs. Ein Praktikum bei einem Möbelrestaurator weckte die Passion für Möbel, die ihn seither nicht mehr losgelassen hat, und die Aufmerksamkeit für den Gebrauch, der die Dinge ins Leben führt. Folgte eine Lehre als Möbelschreiner in England und die Erkenntnis, dass ihn nicht das Einzelstück, sondern der Prozess interessiert. Die Bewerbung am Royal College of Art glückte, und es glückte auch die Begegnung mit seinem Lehrer Jasper Morrison. Doch wie wird man nach der Schule zum Designer? «Ich hatte eine Ideal, die serielle Produktion, aber wenige meiner Produkte erreichen in Tat und Wahrheit höhere Stückzahlen als hundert, tausend, vielleicht zehntausend.» Doch der Erfolg bemisst sich nicht allein an der Stückzahl. Die Leuchte Mayday (1...
Konstantin Grcics Panorama

Der Dialog mit der Industrie sei ihm unersetzbar, meinte der Designer Konstantin Grcic an der Podiumsdiskussion, die seine Schau «Panorama» letzten Freitag im Vitra Design Museum in Weil am Rhein eröffnete. Damit setzte er den Generalbass. Befragt von den Kuratoren Mateo Kries und Jan Boelen, sprach Grcic über Herkunft und Karriere, Haltung und Absicht und führte in die Ausstellung ein.

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