Die Neuinterpretation der Shaker-Hakenleiste kann auch mit Tablaren oder Kistchen aus Esche ergänzt werden. Fotos: zVg

Junge Schweizer räumen ab

Die Schweizer Designer Mathis Goechnahts und Yann Mathis haben in Köln an der Talentmesse d3 Talents den ersten und zweiten Platz gewonnen.

Christoph Goechnahts und Yann Mathis haben in Köln an der Talentmesse d3 contest  den ersten und zweiten Platz gewonnen. Goechnahts interpretierte für seine Abschlussarbeit die Gestaltungsprinzipien der Shaker und überzeugte nun mit seiner Kleiderleiste Ordnungshalber auch die Jury, die ihm den ersten Preis und 3000 Euro überreichte. Die Kleiderleiste verläuft – wie ihre Vorlage – raumumlaufend und teilt diesen horizontal in einen oberen und unteren Teil.
Der zweite Preis und 2000 Euro gingen an den ECAL-Abgänger Yann Mathys und seine interaktive Trennwand Reverso, das Ergebnis eines Forschungsprojekts zum Material Papier. Die Schuppen aus Tyvek glänzen auf beiden Seiten unterschiedlich stark und lassen sich mit einer Handbewegung oder einem Rakel umdrehen. Dank der verstellbaren Befestigung lässt sich das System an unterschiedliche Situationen anpassen. Der dritte Platz geht an die Deutsche Lena Schlumbohm und ihre magnetische Arbeitsplatzleuchte Jella, die sie für ihren Bachelor entwarf. 

Am Wettbewerb, der unter der Ägide des Rats für Formgebung läuft, haben sich Designer aus über 40 Ländern mit rund 670 Produkten angemeldet. Eine strenge Selektion wählte zwanzig aus, die ihre Projekte an der Messe vorstellen dürfen. Eine Jury, in der u.a. Sebastian Wrong mittat, kürte daraus die drei Gewinnerprojekte.

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