Johannes Itten, Kinderbild, 1921/1922, Öl auf Holz, 110 x 90 cm. Kunsthaus Zürich © 2019, ProLitteris, Zurich

Johannes Itten und die kritische Utopie

Hochparterre und das Kunstmuseum Bern laden am 14. Januar zur Veranstaltung über das kritische Bewusstsein der Bauhauslehre.

Johannes Itten hat den Unterricht am Bauhaus und darüber hinaus geprägt. Als letztlich utopischer Entwurf – Menschwerdung als zentraler Bestandteil eines geordneten Unterrichts –  eröffnet die Bauhauslehre die Frage nach dem Anteil an kritischem Bewusstsein in der Designdidaktik. Was sind die Grenzen dieses Systems «Itten», was wurde zeitgleich und andernorts entwickelt, was ist daraus später entstanden? Welche Rolle spielt Critical Design heute? Was kann man von Itten heute übernehmen, was muss kritisiert werden?

Nach dem Vortrag von Prof. Dr. Annette Geiger, HK Bremen, unter dem Titel «Die Bauhaus-Didaktik: Von Ittens idealer Ordnung zu Klees kritischer Komik» diskutieren mit der Referentin Prof. Robert Lzicar, HKB Bern und Markus Schwander, HGK Basel; moderiert wird die Diskussion von Hochparterre-Redaktorin Meret Ernst.

Eine Führung durch die Ausstellung mit Nora Lohner, Kunstmuseum Bern, und ein anschliessender Apéro runden die Diskussion ab.

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