«Worden Carpet» ist zwar nach wie vor flexibel, wirkt aber nicht mehr so filigran wie das Original.

Hölzerner Teppich

Vor einem Jahr debutierte die Designerin Elisa Strozyk an der Möbelmesse in Köln. Jetzt ist ihr Prototyp «Wooden Carpet» als Serienprodukt erhältlich – und hat an Ausstrahlung verloren.

Vor einem Jahr debütierte die Designerin Elisa Strozyk an der Möbelmesse in Köln. Ihr «Wooden Carpet», ein Teppich aus Holzstücken, sorgte für Aufsehen und gewann den Nachwuchs-Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 – Hochparterre berichtete. Um eine flexible Oberfläche aus Holz zu erhalten schnitt die Designerin Furniere in geometrische Stücke und fügte sie auf einem textilen Träger zu einer Fläche zusammen. Resultat: «Wooden Carpet» lag flach auf dem Boden, konnte aber auch spielerisch im Raum drapiert werden. Jetzt produziert der deutsche Hersteller Böwer Elisa Strozyks Prototyp als Serienprodukt. Wir freuen uns über diese Erfolgsgeschichte. Etwas enttäuscht sind wir allerdings vom Resultat: Böwers «Worden Carpet» ist zwar nach wie vor flexibel, allerdings hat der Teppich an Ausstrahlung verloren und wirkt nicht mehr so filigran wie das Original – sondern hölzern.

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