Hier wird geblieben

Biel hat wenig Tourismus und kaum Geld, dafür viel Platz und eine lebendige Kulturszene: Wie Designerinnen und Designer in einer Stadt arbeiten, in der das Unfertige dazugehört.

 

Fotos: Linus Bill

Biel hat wenig Tourismus und kaum Geld, dafür viel Platz und eine lebendige Kulturszene: Wie Designerinnen und Designer in einer Stadt arbeiten, in der das Unfertige dazugehört.

 

Wer von Bern nach Biel fährt, erblickt eine Industrielandschaft vor der steilen Flanke des Jurafusses. Hier stehen die gläsernen Produktionshallen von Rolex, eine Autobahnausfahrt, ein Jumbo und ein Fussballstadion. Verblasste Buchstaben an den Fabrikbauten aus dem letzten Jahrhundert erzählen vom Ende der Maschinenindustrie. Die Kantonsstrasse führt stadteinwärts ins grösste Quartier von Biel, Bözingen. Hier arbeitet Veronica Antonucci. ###Media_17### Vanto: Schmuck aus Schnittresten «Eine Modekollektion in der Schweiz zu produzieren, kostet mindestens 50 000 Franken. Ich bin mit hundert gestartet», sagt die Produktdesignerin. Sie ist ursprünglich Sozialarbeiterin und kam über Umwege zum Design. «Mir fehlte etwas, ich wusste aber nicht, ob es an der Stadt oder an meiner Arbeit lag.» Sie kündigte ihre Stelle in Luzern und zog nach Biel. Eigentlich sollte es nur eine Zwischenstation sein – auf dem Weg nach Berlin. Stattdessen verliebte sich Veronica Antonucci und blieb bis heute. Ihr Label Va...

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