Le Van Bos komplette Wohnungseinrichtung zum Selberbauen.

Hartz-IV-Möbel

Der Berliner Architekt Le Van Bo will auch Menschen mit wenig Geld hochwertiges Wohnen ermöglichen. Deshalb entwirft er Hartz-IV-Möbel.

«Es gibt leider mehr Menschen mit gutem Geschmack als Menschen mit gutem Einkommen», sagt der Berliner Architekt Le Van Bo. Deshalb entwirft er Hartz-IV-Möbel. Kaufen kann man diese nicht: Die kostenlosen Bauanleitungen für einen 24-Euro-Sessel oder für ein Sofa für Singles können per E-Mail beim Autor angefordert werden. Das kleinste und einfachste Stück aus der Kollektion ist der «Berliner Hocker». Er wird aus einem Brett gefertigt und ist als Hocker, als Regal oder als Kindertisch nutzbar. Der Hocker ist in zehn Minuten fertig, das Material kostet zehn Euro. Aufwendiger und teurer ist der «Kreuzberg 36 Chair», vor allem die Krümmung der Sitzfläche braucht etwas Können. Das am häufigsten nachgebaute Möbelstück ist schliesslich der «24-Euro-Chair». Die Sitzfläche und die Rückenlehne werden mit Spanngurten umspannt, sodass die Kissen nicht durchfallen. Die Bauanleitungen gibt es hier.

Kommentare

Free Speech 11.02.2012 15:20
Man könnte diesen HartzIV Tölpeln auch beibringen, wie sie sich im Wald ihr Essen selber schiessen. Iglus oder Sandburgen sein, wenn man sie richtig erstellt auch eine Alternative!
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Ich kann das Bild nicht lesen