Der eierschalenfarbene «Kokon» aus Filz vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Die Urne stammt von Nora Fehr. Fotos: Julien Vonier

Gute letzte Reise

Urnen in neuer Gestalt
 erlauben eine persönliche 
Form des Abschieds. 
Drei Beispiele aus Holz, Glas und Filz.

Die Künstlerin Nora Fehr, der Designer Frédéric Dedelley und die Designerin Martine Moineau haben sich aus unterschiedlichen Gründen mit einem Thema auseinandergesetzt, das die meisten von uns verdrängen: mit der Aufbewahrung sterblicher Überreste. Die Behältnisse, die normalerweise angeboten werden, lösten bei allen drei gleichermassen Unbehagen aus, und so suchten sie neue Wege. Ihre Vorstellungen von einer Urne setzten sie auf völlig unterschiedliche Weise um, aber das Leitmotiv war bei allen dasselbe: Sie wollten mit ihren Entwürfen ein Gefühl der Geborgenheit und des Aufgehobenseins vermitteln.Die Zürcherin Nora Fehr ging ursprünglich von Kinderurnen aus. Diese unterscheiden sich meist nur in der Grösse von Erwachsenenurnen und sind ebenfalls aus Ton, Holz oder Metall. «Die Vorstellung, trauernde Eltern müssten ihr tot geborenes oder früh verstorbenes Kind in einem harten, kalten Gefäss in der Hand halten, war mir unangenehm», sagt Nora Fehr. Darum wählte sie das warme und beschützen...
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Urnen in neuer Gestalt
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Form des Abschieds. 
Drei Beispiele aus Holz, Glas und Filz.

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