Der Innenarchitekt richtete sich im Denkmal sein Atelier ein.

German Design Award für die Riedmühle in Landquart

Der German Design Award hat Daniel Huber für den Umbau der Riedmühle in Landquart ausgezeichnet. Der Innenarchitekt richtete sich im Denkmal sein Atelier ein.

Der Rat für Formgebung Deutschland hat den Umbau des Denkmals Riedmühle in Landquart mit einer ‹Special Mention› des German Design Award in der Kategorie ‹Excellent Architecture - Interior Architecture› ausgezeichnet. Mit der Renovation der historischen Getreidemühle in Landquart sei es dem Innenarchitekten Daniel Huber gelungen, den Erhalt eines Denkmals an eine neue Nutzung zu koppeln, die die überlieferte bauliche Substanz des Gebäudes nicht musealisiere, sondern als Grundlage für eine zeitgemässe Verbindung von gewerblichen, kulturellen und gemeinschaftlichen Funktionen verstehe.

Mit der Renovation der historischen Getreidemühle in Landquart sei es dem Innenarchitekten Daniel Huber gelungen, den Erhalt eines Denkmals an eine neue Nutzung zu koppeln, meint der German Design Award.

Die Riedmühle, errichtet um das Jahr 1280, zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken des Churer Rheintals und ist eines der letzten Zeugnisse der vormals zahlreichen, den Mühlbach säumenden Werke und Handwerksbetriebe, die den Standort über ganze Epochen hinweg prägten. Trotz der von einem Brand vor knapp 100 Jahren verursachten Verluste an Gebäude und Maschinenpark dokumentiert die Riedmühle die Entwicklung eines traditionellen Handwerks zum Industriezweig und steht damit beispielhaft für die Jahrhunderte überspannende Technik- und Wirtschaftsgeschichte der Region. Nachdem kommunale Streitigkeiten über Servitut und Mahlrechte vor gut 40 Jahren zur Stilllegung führten, stand die Mühle leer – bis 2014.

Als verbindendes Element der insgesamt drei Geschosse dient heute wie damals die historische Mühlmaschine, die mit ihrer komplexen, gleichwohl robusten Mechanik das gesamte Gebäude durchzieht und jeder Ebene ein eigenes Gepräge verleiht.

Das Konzept für den Umbau der leerstehenden Mühleanlage sah neben Räumen für das Innenarchitekturbüro von Daniel Huber auch Bereiche für kulturelle Nutzungen und öffentliche Veranstaltungen vor. Ausgehend von den historischen, teilweise mehr als 500 Jahre alten technischen Anlagen hat der Innenarchitekt ein Raumprogramm entwickelt, das jeder Ebene eine eigene Nutzung zuweist. Als verbindendes Element der insgesamt drei Geschosse dient heute wie damals die historische Mühlmaschine, die mit ihrer komplexen, gleichwohl robusten Mechanik das gesamte Gebäude durchzieht und jeder Ebene ein eigenes Gepräge verleiht.

Der German Design Award hat Daniel Huber für den Umbau der Riedmühle in Landquart ausgezeichnet.

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