«Feist» von Florian Faller und Adrian Stutz

Gefördertes Schweizer Game Design

Im Rahmen des Animationsfilmfestivals Fantoche wurden die sieben Games präsentiert, die von der Pro Helvetia gefördert werden.

Am Fantoche-Festival 2010 wurde erstmals ein Aufruf für Schweizer Computerspiele lanciert. Gesucht waren unveröffentlichte Projekte die «innovative und ästhetisch herausragende Spielkonzepte» wagen. 36 Projekte wurden eingereicht und einer internationalen Jury zur Bewertung vorgelegt. Am vergangenen Wochenende im Rahmen der diesjährigen Ausgabe von Fantoche wurden die sieben Games präsentiert, die gefördert werden. Mit dabei auch «Daina: The Herbarium» und «Feist», die Hochparterre in der Sommerausgabe 2010 vorgestellt hat. Beide erhalten einen Werkbeitrag von 50'000 Franken. Insgesamt wurden Beiträge von 300'000 Franken gesprochen. Zusätzlich vergab die SUISA-Stiftung einen Sonderpreis für die beste Sound-Komposition: Der mit 15'000 Franken dotierte Preis ging an das Spiel «MokMok» des Zürcher Produzentenduos Samim Winiger und Marc Lauper.

Der «Call for Projects: Swiss Games» wurde gemeinsam von Fantoche, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, dem Bundesamt für Kultur und der SUISA-Stiftung für Musik lanciert. Ziel war es, innovative und künstlerisch anspruchsvolle Schweizer Computerspiele zu fördern und eine Zusammenarbeit mit Kreativen aus verschiedenen Fachgebieten anzuregen.

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