Gemeinsam: Fritz Hansen und USM Haller bei Wohnbedarf. Fotos: zVg

Fritz Hansen und USM Haller bei Wohnbedarf Zürich

Fritz Hansen passt zu USM Haller und zu Wohnbedarf. Sie gehören alle drei zur klassischen Moderne des Wohnens wie das Gelbe zum Ei. Nun hat Wohnbedarf Zürich dem dänischen Partner einen neuen Showroom eingerichtet.

Wohnbedarf und Fritz Hansen treffen sich in der Pflege der Klassiker, die im Fall von Fritz Hansen eine ganze Reihe weltbekannter Entwürfe umfasst. Jacob Holm, CEO von Fritz Hansen, weiss genau, dass Klassiker nicht entworfen werden können. Erst die Kundinnen und Kunden entscheiden über diesen Status. Gut also, wenn die Entwürfe richtig an das Publikum vermittelt werden. Unbestritten ist dies etwa bei einigen der Entwürfe von Arne Jacobsen gelungen. Weshalb dem so ist, weiss der bescheiden auftretende Däne auch nicht ganz genau. Dazu trage sicher die überraschende, organische Form bei, wie im Fall des Egg Chair. Doch neben Arne Jacobsen sind es weitere rund zehn Designer und Architekten, die das dänische Design gross gemacht hätten. Sie alle waren Schüler von Kaare Klint, der seinerseits mit dem Bauhaus verbunden war. Auch hier treffen sich Traditionslinien wie ein Blick auf das Sortiment von Wohnbedarf zeigt. Den Hersteller wiederum verpflichtet dieses Erbe, auch in den zeitgenössischen Entwürfen dem vorgelebten Ideal nachzukommen. Und den Fachhandel, die Klassiker mit den Newcomern geschickt in eine Verbindung zu bringen.

Zwischen USM und Fritz Hansen gibt es Gemeinsamkeiten. Die Nähe ist von beiden Seiten gewünscht, hört man. Nach einem gemeinsamen Showroom in Milano ermöglicht Wohnbedarf nun eine zweiten gemeinsamen Auftritt. Das passt, das klassische dänische Design und das Design aus der Schweiz harmonieren. Das liegt wohl auch gemeinsamen Wurzeln und einer Haltung, die die Funktion vor die Dekoration setzt. «Wir mögen kein lautes Design, auffallen ist keine Nationaltugend in Dänemark», führte Jacob Holm aus. Das wiederum könnte auch von einem Schweizer formuliert worden sein.

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