Eine Arbeit von Shana Lutker.

Formsache

Wann ist etwas Kunst? Und wann Design? Die Ausstellung «Reflections on Form» – eine Zusammenarbeit der Berliner Designgalerie Helmrinderknecht und der Zürcher Kunstgalerie Barbara Seiler – gibt keine Antworten auf diese Fragen sondern versucht eine Annäherung.

Wann ist etwas Kunst? Und wann Design? Geht es bei der Unterscheidung um Nutzen? Um Funktion? Und falls ja: wo hört diese auf und wo fängt sie an? Ist das, was ein Künstler macht, unter allen Umständen Kunst? Auch wenn man es benutzen kann? Oder ist es dann Design? Wie wichtig sind Form, Formen und Formales? Und inwiefern kann man ähnliche Formen miteinander vergleichen, wenn sie ganz unterschiedlichen Ursprungs sind, sich in Entstehungsweise und Inhalt in nichts ähneln? Lassen sich ein Gemälde des holländischen Künstlers Marc Nagtzaam und ein Wandregal des Berliner Designers Alex Valder miteinander in eine Beziehung bringen, bloss weil sie beide aus horizontalen, vertikalen und diagonalen Linien aufgebaut sind? Ist die Verwandtschaft der Stücke eine rein Äusserliche oder doch auch eine Innere? Die Ausstellung «Reflections on Form» – eine Zusammenarbeit der Berliner Designgalerie Helmrinderknecht und der Zürcher Kunstgalerie Barbara Seiler – gibt keine Antworten auf diese Fragen sondern versucht eine Annäherung: Gezeigt werden  Arbeiten von Künstlern und Designern, die «trotz unterschiedlicher Ausdrucks- und Herangehensweisen sowie divergierenden inhaltlichen Interessensschwerpunkten bezüglich der Ähnlichkeiten in ihrer ästhetischen Ausprägung überraschen.»
 
Mit Arbeiten von Pauline Bastard, Mark Braun, Olgoj Chorchoj, Florian Hauswirth, Martijn Hendriks, Loris&Livia, Shana Lutker, Nicolas Le Moigne, Kianoosh Motallebi, Marc Nagtzaam, os and oos, Annaïk Lou Pitteloud, Jean-Charles de Quillacq, mischer'traxler, Pascal Schwaighofer, Vratislav Šotola, Study O Portable, Ante Timmermans, Sander van Deurzen, Alex Valder.

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