Kreationen der Studierenden im Museumsladen

Exotische Stoffe made in Switzerland

Das Museum MahN in Neuenburg zeigt in seiner aktuellen Ausstellung eine Sammlung historischer Indiennes-Stoffe – zusammen mit neuen Kollektionen Luzerner Textildesign-Studierenden.

Die Ausstellung «Made in Neuchâtel: Deux siècles d’Indiennes» des Musée d’art et d’histoire widmet sich einem kuriosen Aspekt der Neuenburger Textilgeschichte. Hersteller aus Genf, Glarus oder eben Neuenburg gestalteten im 18. Jahrhundert mit traditionellen indischen Drucktechniken buntgemusterte Stoffe. Diese sogenannten  Indiennes exportierten die Händler mit höchstem Qualitätssiegel weltweit. Mit einer Kooperation mit Textildesign-Studierenden aus Luzern schlägt die Ausstellung den Bogen in die Gegenwart. Die angehenden Textildesigner stellen ihre Kollektionen aus, in denen umrankte Kanaldeckel und Fleischfressende Pflanzen die klassischen Blumenmotive ablösen. Wem die Neuinterpretationen der Indiennes gefallen, findet im Museumsladen von Socken bis Kalender einige studentische Kreationen – alles «limited editions» versteht sich.

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