Für Ingo Maurers «Flying Flames» stand die Kerze Pate, doch ersetzte er das Wachs durch eine Platine, die offenlegt, wie der Strom zu den dimmbaren LEDs gelangt.

Es werde Licht

Die aktuelle Licht-Diskussion ist geprägt von der Suche nach Balance: zwischen natürlichem und künstlichem Licht, zwischen zu viel Licht und ausreichend Dunkelheit – einer Reise durch Licht und Raum, in zehn Bildern.

Natürlich wussten Architekten seit jeher um die grundlegende Bedeutung von Licht: der Barock war eine lichtbewusste Epoche, Borromini glänzte durch aufwändige und raffinierte Lichtführungen und Le Corbusier schrieb: «Die Elemente der Architektur sind Licht und Schatten, Mauer und Raum.» Und doch schenkten die Gestalter dem Licht lange Zeit nicht dasselbe Augenmerk wie etwa der Konstruktion – bis tief ins 19. Jahrhundert hinein war, wenn überhaupt, fast ausschliesslich von natürlichem Licht die Rede. Spätestens seit den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts wird in der Architektur das Licht aber als Material, als Gestaltungselement, als emotionales und rhetorisches Mittel eingesetzt. Fortan nutzen Architekten das Licht, um die gefundene Form zu unterstützen, zu erweitern und ihren Gebäuden bei Dunkelheit zusätzliche oder neue Wirkungen zu geben. Mit der elektrischen Beleuchtung und einer neuen architektonischen Transparenz dank bodentiefer Glasfassaden, eröffneten sich Licht und Raum neue Mö...
Es werde Licht

Die aktuelle Licht-Diskussion ist geprägt von der Suche nach Balance: zwischen natürlichem und künstlichem Licht, zwischen zu viel Licht und ausreichend Dunkelheit – einer Reise durch Licht und Raum, in zehn Bildern.

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