Games in der Ruhmeshalle: Die Enkel spielen Counterstrike, die Grossmutter schaut zu.

Eine zu kurze Geschichte des Videogames

Das Landesmuseum in Zürich erzählt die Geschichte der Computerspiele. Die Ausstellung hält sich publikumsgerecht kurz und vernachlässigt das Schweizer Gamedesign.

«Games» steht gross am Turm des Landesmuseums in Zürich, wo das Schweizerische Nationalmuseum untergebracht ist. Die Kunstform hat es hierzulande endgültig geschafft, könnte man schliessen. Oder das Museum will einen Publikumserfolg landen. Tritt der Besucher in die Ruhmeshalle ein, bestätigt sich Letzteres. Der Raum ist voll mit Schülerinnen und Schülern. In der Mitte dehnt sich ein Podium aus, auf dem die Geschichte des Computerspiels in fünf chronologischen Kapiteln von 1970 bis 2019 erzählt wird. Auf Infoscreens wird jedes Kapitel mit zwei Attributen und einem kurzen Text beschrieben. Der Besucher kann in vier Bereichen weiterlesen: ‹New› – was ist neu in dieser Zeit? ‹Immersion› – wie funktioniert das Spielerlebnis? ‹Toxic› – welche gesellschaftlichen Probleme zeigen sich? Das ‹Glossar› schliesslich erläutert ein paar Fachbegriffe. Das ist alles kurz und knapp gehalten, Gamegeschichte in einer halben Stunde. Daneben können die Besucherinnen und Besucher vor allem spielen...
Eine zu kurze Geschichte des Videogames

Das Landesmuseum in Zürich erzählt die Geschichte der Computerspiele. Die Ausstellung hält sich publikumsgerecht kurz und vernachlässigt das Schweizer Gamedesign.

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