32 Typen von Darstellungsformen im Designprozess.

Eine smarte App fürs Design

Die Sprachverwirrung herrscht zuweilen auch unter Designerinnen und Designern: Skizze, Entwurf, Funktionsmodell? Prototyp? Dem tritt eine Gratis-App entgegen, die Ordnung herstellt. Bisher nur auf Englisch, aber trotzdem hilfreich.

Die Sprachverwirrung herrscht zuweilen auch unter Designerinnen und Designern: Skizze, Entwurf, Funktionsmodell? Prototyp? Dem tritt eine Gratis-App entgegen, die Ordnung herstellt. Bisher nur auf englisch, aber trotzdem hilfreich. Hinter dem Angebot steht mit Mark Evans ein Professor für Industrial Design, der an der Loughborough Design School in England unterrichtet. Die App basiert auf den Datensätzen, die Evans' Doktorand Eujin Pei zusammentrug. Sie beschreibt 32 Typen von Darstellungsformen, die den vier Kategorien Skizze, Zeichnung, Modell und Prototyp zugeordnet sind. Und erklärt, wann sie im Designprozess angewendet und für welche Information sie jeweils gebraucht werden. Eine gelbe Markierung erklärt, wann sie im Prozess gebraucht wird, eine blaue zeigt an, ob sie eine technische Information enthält und rot, ob sie eine Designinformation anzeigt. Ausserdem wird der Designprozess in vier Stadien eingeteilt und mit den entsprechenden Informationstypen verknüpft.

Auch wenn die App ein reines Verzeichnis ist und keinerlei Verknüpfungen zu eigenen Entwürfen anbietet: Die einfache Struktur bringt Ordnung in die Bezeichnungen und hilft mit, den Designprozess zu erklären – so, dass auch Laien einsteigen können. Ein nützliches, übersichtliches How to do, das, wen wundert es, von der Industrial Designers Society of America IDSA empfohlen wird.

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