Geplant ist kein historisches Museum, sondern ein Begegnungsort mit eigener Porzellanmanufaktur.

Ein Museum, das keines sein will

Eine Gruppe initiativer Langenthaler verfolgt das Ziel, das Erbe der ‹Porzi› zu bewahren.

Einst war die ‹Porzi› ein blühendes Unternehmen mit bis zu 1500 Arbeiterinnen und Arbeitern. Heute beschäftigt Langenthal Porzellan  in der Schweiz nur noch ein Dutzend Angestellte. Im Industrieareal Werk 20 der Ruckstuhl AG entsteht nun das Kompetenzzentrum Porzellan Langenthal (KPL), ein Ort der Begegnung rund um das Thema Porzellan und Keramik. Geplant sind neben einem historischen Ausstellungsbereich auch Informationen über den aktuellen Einsatz von Porzellan etwa in Mikrochips. In einer eigenen Porzellanmanufaktur werden dereinst Kleinserien hergestellt und Workshops abgehalten. Ein Artist in Residence Programm soll ausloten, welche Rolle Keramik heute in Handwerk, Design und Kunst spielt. Bis zur Eröffnung ist es allerdings noch ein weiter Weg, in einem ersten Schritt wird derzeit die Sammlung aufgebaut. Engagierte Helferinnen und Helfer sind willkommen.

Noch bis in die 1980er-Jahre beschäftigte die «Porzi» bis zu 1500 Angestellte.

Das Kompetenzzentrum entsteht auf dem Industrieareal der Ruckstuhl AG, nahe der alten Porzellanfabrik.

 

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