Eigene Wege finden

Die Ausstellung ‹Wild Thing› im Museum für Gestaltung Zürich zeigt, wie die Schweizer Modeszene auf die ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ihrer Branche reagiert.

Die Ausstellung ‹Wild Thing› im Museum für Gestaltung Zürich zeigt, wie die Schweizer Modeszene auf die ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ihrer Branche reagiert.

Ist die Schweizer Modeszene ein ‹wildes Ding›, wie die aktuelle Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung verspricht? Der Titel irritiert auf den ersten Blick – ‹wild› ist kaum ein Attribut, mit dem man Schweizer Modemarken verbindet. Der Sammelbegriff ‹Modeszene› suggeriert Homogenität, doch wer gehört eigentlich dazu? «Es gibt keinen ‹Schweizer› Modestil», sagt Karin Gimmi. Zusammen mit dem Designer Christoph Hefti kuratiert sie die Ausstellung. Dass Mode in einem Designmuseum ausgestellt werde, sei übrigens nicht selbstverständlich, sagt Gimmi: «Oft wird sie als eine weniger bedeutende Disziplin behandelt. Ihrem schnellen Produktionsrhythmus haftet etwas Oberflächliches an, der Massenmarkt hat ihre Wertschätzung verringert.» Weil hierzulande weder Modeindustrie noch Fashion Weeks den Markt mitformen, muss die Modeszene in der Schweiz anders definiert werden als in Paris oder Mailand. ###Media_1### Zeitgeist statt grosse Namen Wie breit das Modespektrum ist, zeigt nicht nur...

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